Oktober 2012
Tansania MTB-Tour Zusammenfassung Video

Sehen Sie das Video auf Youtube! (39 Minuten)

Rennveloferien in Südfrankreich 2010


Die beiden Wochen in Südfrankreich waren sensationell, das Wetter hat sich beide Male von der besten Seite gezeigt. Wir konnten jeden Tag unsere vorgesehenen Touren fahren, und in vollen Zügen geniessen. Wir sind in beiden Wochen ca. 500 Kilometer gefahren wobei auch etliche Höhenmeter dabei waren. Der gesellschaftliche Teil hat auch den ihm gebührenden Stellenwert erhalten. Das Essen war reichlich und sehr gut. Hier noch ein paar Bilder von unseren Touren.

Das Feld in voller Fahrt

Blick auf den Lac Ste. Croix

Mohnfeld bei Manosque

Hoch über der Schlucht von Gorges du Verdon

X-Alps Rothrist – Biasca 2009

Teilnehmer: Fuchs Franz, Jabas Gaston, Raab Konrad, Reich Armin, Schnetzer Toni, Schröter Alfred, Wagner Matthias, Ruf Edi

Bei schönsten Wetter starteten wir am 15. August in Rothrist zu unserer diesjährigen Alpenquerung. Das erste Ziel das Hotel auf dem Napf. Der Weg dahin machte uns zum ersten Mal etwas zu schaffen. Besonders die letzte Schiebepassage hinauf zum Napf verlangte alles von uns. Die Aussicht und die Stimmung die an diesem Abend herrschte entschädigte uns aber fürstlich dafür. Wir sassen noch lange nach dem Einnachten vor dem Hotel und genossen den schönen Sommerabend.

Das Hotel Napf

Forstwege und Singeltrails bis zum abwinken warteten am zweiten Morgen auf uns, immer wieder unterbrochen von giftigen Gegenanstiegen. Zur Mittagszeit überquerten wir den Hilferenpass,nach einer rasanten Abfahrt erreichten wir Flühli im Mariental. Zeit für einen Lunch im Garten des Kurhauses! Der Sattelpass danach war eine sehr schweisstreibende Angelegenheit. Im Hotel Engel in Sachslen wohnten wir gut, die Küche war hervorragend und der Keller vom feinsten.

Der Titlis mit dem Engstlensee

Frisch gestärkt nahmen wir am Morgen die tausendsechshundert Höhenmeter auf die Melchseefrutt unter die Räder. Auf der Stöckalp verluden wir die Rucksäcke auf die Bahn. Ohne diese waren die restlichen neunhundert Höhenmeter dann nur noch halb so hart. Am Tannsee und später auf der Engstlenalp hatten wir genügend Zeit zum Rasten und vor allem die Aussicht auf die Berneralpen zu geniessen. Die Abfahrt nach Wyler ist ein Highlite, Strasse und Singletrail wechseln sich ab, dabei hatten wir immer die Berneralpen vor uns.

Der Totensee auf der Grimsel

Die Grimsel war die Herausforderung des nächsten Tages. Auf der Handegg bestaunten wir die steilste Stanseilbahn der Welt „48 Grad Steigung“. Zur Mittagszeit waren wir auf der Passhöhe, Zeit für etwas gutes aus der Küche des Restaurants. Etwas abseits vom alten Saumweg hinunter ins Goms machten wir eine ausgedehnte Siesta. Ausgeruht und voller Vorfreude nahmen wir den Trail unter die Räder, und wir wurden nicht enttäuscht. Dieser Trail ist anspruchsvoll aber trotzdem flüssig zu fahren. Ich kann nur sagen Spass pur!

Am Griessee

Am nächsten Morgen folgte erst die Pflicht hinauf an den Griessee, danach als Belohnung die herrliche Aussicht oben auf der Staumauer. Angefangen mit den Berneralpen im Norden, dem Griesgletscher dem Blinnen- und Ofenhorn im Westen, im Süden der Basodino sowie im Osten der Gotthard und die Tessinerberge. Als wir uns satt gesehen hatten schwangen wir uns auf die Räder und nahmen den Trail zur Gornogrieshütte in Angriff. Dort mussten wir das Bike von Gaston flicken, er hatte das Schaltauge abgerissen. Mit etwas Fantasie und Glück ist es uns gelungen so dass er die Tour zu Ende fahren konnte. Der Singletrail hinunter zur Nufenenstrasse ist fantastisch angelegt und es macht viel Spass diesen zu fahren. Die Trails auf der Südseite des Bedrettotales konnten leider nicht alle geniessen da wir uns hier in zwei Gruppen teilten. Wir trafen uns aber alle wieder gegen Abend an der Talstation der Ritombahn. Zusammen fuhren wir dann zufrieden per Bahn zum See hoch.

Am Lukmanierpass

Der zweitletzte Tag hinüber an den Lukmanier war dann nicht mehr sehr anstrengend und wir hatten viel Zeit so dass wir es gemütlich angehen konnten. Trotzdem waren wir bereits um 14.00 Uhr in Olivone. Einige fuhren mit dem Postauto nochmals auf den Pass, um die Römerstrasse hinunter nach Olivone nochmals zu fahren. Im Park des Hotels hatten wir genügend Zeit bei Speis und Trank die Erlebnisse der letzten Tage nochmals zu würdigen. Unser Fazit: Das Wetter war der Hammer, die Gruppe super, und die Tour fantastisch.
Der letzte Tag hinunter nach Biasca war dann nur noch ausrollen. Dort wurden wir am Bahnhof von Silvia abgeholt und nach Rothrist chauffiert.

Bericht: Edi Ruf

Tansania 2008

Teilnehmer: Jaqueline Stalder, Gerda König, Franco König, Felix Studer, Sep Cavelti, Marc Niklaus, Edi Ruf

Unsere Lodge in den Uambarabergen.

Auch der vierte Trip nach Tansania ist bereits Geschichte. Auch diesmal stimmte wieder alles. Eine Gruppe in der alles gepasst hat, die einheimische Crew die alles gegeben hat, und kein grober Sturz, einzig das Wetter war nicht immer super. Es war aber für uns alle eine tolle Erfahrung einmal im afrikanischen Regen mit dem Bike unterwegs zu sein. Es gab Tage da sahen wir aus wie die Schweine, aber nach einer Dusche und einem kühlen Bier war alles vergessen.

Die Fahrt durch die Berge ans Meer war einmal mehr ein grosses Erlebnis, hier konnten die Teilnehmer ein Stück Afrika aus nächster Nähe kennen lernen. Besonders der Trip durch den Regenwald ist jedes Mal eine eindrückliche Erfahrung.

Dieses mal war es ganz speziell da es auch noch regnete. Der Downhill hinunter nach Sigi hatte es in sich, da der Dreck zum Teil Knöcheltief war. Unten angekommen gingen die meisten von uns direkt mit den Kleidern im Bach baden. Da es sehr nass war übernachteten wir nicht in den Zelten sondern wir quartierten uns bei der Rosi im alten Bahnhof von Sigi ein.

Bei Tagesanbruch starteten wir zur letzten Etappe. Zu Beginn regnete es noch leicht und es bildeten sich immer wieder wunderschöne Regenbogen. Ohne Probleme erreichten wir kurz nach Mittag Ushongo Beach. Unsere Gastgeber Sonja und Alex erwarteten uns an der Bar, also gab es erst mal ein Bier bevor wir uns in den Bungalow`s einrichteten.

Nach einem Ruhetag fuhren wir mit einem Fischerboot auf eine Sandbank hinaus, wo wir über einem schönen Korallengarten schnorchelten.

Die zwei kommenden Tage waren für eine Safari in den Sadani Nationalpark reserviert. Wir hatten Glück und konnten schon am ersten Tag recht viele Tiere beobachten. Die Nacht in den Zelten war das Tüpfelchen auf dem i. Es war die Nacht vor Vollmond und zudem noch wolkenlos, zusammen mit den Geräuschen der Tiere gab es eine unbeschreibliche Stimmung. Nach der morgentlichen Pirschfahrt und dem Brunch machten wir uns auf die Fahrt zurück nach Ushongo.

Den letzten Tag benutzten wir zum ausruhen und packen und uns von den Bewohnern des Dorfes zu verabschieden. Rudi fuhr bereits um halb acht bei uns vor, schnell waren die Bikes in den Schachteln verpackt, und im Handumdrehen waren wir auf der Fahrt nach Dar es Salaam. Der Rückflug mit Swiss verlief ohne Probleme so dass wir pünktlich in Zürich landeten.

So endete ein super Urlaub viel zu früh, aber ich bin sicher wir gehen wieder.

Und wir konnten die Annehmlichkeiten der Lodge sowie das schöne Wetter in vollen Zügen geniessen. Die Touren in den Bergen waren alle sehr abwechslungsreich, so dass wir die Besonderheiten der Usambaraberge alle bewundern konnten.

Bericht: Edi Ruf